Referenzen

Referenzobjekt 1

Dieses Objekt wurde Mitte der 70er Jahre gebaut. Die verbaute Wärmedämmung war nach heutigen Maßstäben völlig unzureichend.

Der U-Wert lag bei 1,0 W/(m�K). Nach der ENEV 10/09 (Energieeinsparverordnung Oktober 2009) wird bei älteren Gebäuden ein U-Wert von 0,24 W/(m�K) gefordert.

Der Kunde hatte sich für eine Aufsparrendämmung der Firma Bauder entschieden.
Die Wärmedämmung wurde so groß dimensioniert, so dass die alte Wärmedämmung zwischen den Sparren verbleiben konnte.

Nachdem die alte Dachziegeleindeckung, Dachlatten und Unterspannbahn abgebrochen und entsorgt wurden, wurde auf den Sparren eine PE-Folie als Luftdichtigkeitsschicht verlegt und verklebt.

Auf dieser Folie wurde eine 140�mm starke Wärmedämmung aus Polyurethanplatten mit einem U-Wert von 0,16 W/(m�K) verlegt. Werkseitig befindet sich eine Polymerbitumenbahn auf der Dämmung, diese Bahn dient vor Fertigstellung des Daches als Notabdichtung und anschlie�end als Schutz vor eindringenden Schnee und Staub.

Die Dämmplatten wurden mit 40/60-Hölzern und Spezialschrauben befestigt. Die Hölzer dienen nicht nur der Befestigung, sie sorgen außerdem für die unterseitige Belüftung der Dachziegel. Anschließend wurden die Traglatten aufgenagelt und die Dachziegel verlegt.


Hier wurden Flachdachziegel F13 Classic schwarz edel-engobiert der Firma Nelskamp verlegt. Die Wangenflächen und das Giebeldreieck wurden vollflächig mit 100 mm starken Polyurethanplatten gedämmt.



Die Ortgänge, Traufen, Wangenflächen, der Kamin und das Giebeldreieck wurden mit Verlegeplatten verschalt.

Die verschalten Flächen wurden mit so genannten Scharen aus vorbewitterten Titanzink verkleidet. Die Dachrinnen sind ebenfalls aus vorbewitterten Zink.

Referenzobjekt 2

Der rechte Teil dieses Wohnhauses wurde Mitte der siebziger Jahre errichtet. Wie zu dieser Zeit üblich befand sich zwischen den Sparren lediglich Bimsstein als Dämmschicht.




Um eine höhere Wärmedämmung einbringen zu können, wurden die vorhandenen Sparren um 8 cm mit Kanthölzern erhöht. Somit konnte zwischen den Sparren eine 200 mm starke Mineralwolldämmung, der WLG 035, eingebracht werden.



Über der Dämmschicht wurde eine Unterspannbahn mit Konterlatten verlegt. Auf den Konterlatten wurden die Traglatten befestigt. Daraufhin wurden Flachdachziegel F15 schieferschwarz engobiert der Firma Nelskamp verlegt.


Der Dachstuhl mit Gaube wurde von uns errichtet, dabei war wichtig, dass kein Höhenunterschied zwischen Alt- und Neubau zu erkennen ist. Die Ortgänge, Traufen und Wangen wurden mit Naturschiefer verkleidet.



Der Kunde hat sich für Dachrinnen und Fallrohre aus walzblankem Titanzink entschieden. Von unserer Firma wurden die Dachüberstände von unten vertäfelt. Die Dachgaube wurde mit Bitumenbahnen abgedichtet.



Besonderes viel Licht im Innenraum bringen die Wohnraumfenster der Firma Velux. Sehr schön sind das so genannte Lichtband und das Quartett. Alle Dachflächefenster haben elektrisch bedienbare Rollläden, die besonders vor Wärmeeinstrahlung und Schall schützen.

Fachausdrücke in diesen Texten sind mit unserem Dachdecker-Lexikon verlinkt.

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